Gerade noch rechtzeitig  

28. November 2017

Im August 2017 brachen gewaltige Wasserfluten über Bangladesch herein. Acht Millionen Menschen sind betroffen. CSI hilft.



 

«Ihr seid unsere Lebensretter! Wir beten für diese gutherzigen Leute, die diese Hilfe ermöglicht haben. Ihr seid für uns wie Engel.» Mit diesen Worten bedankte sich die 43-jährige Munni Begum für die Nothilfe. Als die Flut im August 2017 ihr Haus erreichte, flüchtete sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in eine höher gelegene Schule.

Kaum zu essen – verunreinigtes Wasser

Während fast drei Tagen hatten sie nur zwei kleine Biskuits zu essen. Vom verunreinigten Flutwasser erkrankte die Familie an schlimmem Durchfall. Munni Begum war so geschwächt, dass sie nicht einmal mehr ihre Hände und Füsse bewegen konnte, als unsere Partner auftauchten und Soforthilfe brachten: Wasserreinigungstabletten, Rehydrierungslösung, getrockneten Reis, Melasse, Kerzen und Zündhölzer. Am nächsten Tag bekamen alle 3500 Flutopfer in der Schule ein warmes Essen: Reis, Gemüse und Kartoffeln.

Inzwischen ist das Wasser längst abgeflossen und die Flutopfer konnten zurückkehren – doch viele Häuser wurden weggeschwemmt und müssen neu aufgebaut werden. Eine dicke Sandschicht verunmöglicht den Reisanbau.

Unsere Partner reisten im Oktober 2017 ein weiteres Mal in die besonders stark betroffenen Dörfer am Tista-Fluss im Distrikt Rangpur, im Norden von Bangladesch. Sie unterstützen dort Flutopfer beim Aufbau einer neuen Existenz. Das ist nur dank der Spenden möglich, die Sie uns anvertraut haben. Wir danken ganz herzlich dafür! 

Ihr Kommentar zum Artikel

Kommentar erfolgreich abgesendet.

Der Kommentar wurde erfolgreich abgesendet, sobald er von einem Administrator verifiziert wurde, wird er hier angezeigt.

Projekt Bangladesch