Bambus im Wind

18. November 2014

«Spannender Roman, den man nicht so schnell weglegt»



Von CSI-Leserin Susanna Blickenstorfer

Die Erzählung beginnt im Jahr 1934. Der Bürgerkrieg zwischen den Kommunisten und den Nationalisten hinterlässt eine blutige Spur. Zusätzlich herrscht Krieg gegen Japan und später gegen Korea. Millionen Menschen sterben. Als ob das nicht genug wäre, sterben unter Mao Zedongs sprichwörtlicher Schreckensherrschaft weitere Millionen. Das Buch ist «durchtränkt» von Blut durch all die Grausamkeiten und mitten in all diesem «Gemetzel» stehen die Christen mit ihren eigenen Schicksalen. Durch die erfundenen Romanfiguren bekommen diese Christen ein Gesicht. Die geschilderten Brutalitäten der Kommunisten und die starke Verfolgung der Christen sind nicht immer einfach zu lesen. Abgesehen davon erhält man ein Bild, wie Gott seine Gemeinde in solch einer entsetzlichen Not trotzdem baut.

Das Buch gibt einen Überblick über die Geschichte Chinas, was sehr interessant ist. Mühe hatte ich jedoch mit all den zum Teil ziemlich genau beschriebenen brutalen und grausamen Schilderungen. Besonders eine perverse Schilderung wäre meines Erachtens nicht nötig gewesen; sie verfolgt einen geradezu. Wer jedoch nicht so sensibel ist, lernt in diesem Buch chinesische Geschichte eingepackt in einen spannenden Roman, den man nicht so schnell zur Seite legt. 

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