Christin von fünf Männern vergewaltigt und verprügelt

24. Oktober 2019

Die pakistanische Christin Maria Jalal hat kaum vorstellbare Qualen erlitten. Sie wurde von fünf muslimischen Männern fortwährend vergewaltigt und misshandelt. Zwar sind die Täter hinter Gittern. Doch Marias Familie lebt in grosser Angst und musste in ein Schutzhaus gebracht werden.



Die Eltern der 15-jährigen Maria sind beide erwerbstätig. Doch um ihre Familie durchzubringen, mussten sie bei einer Mikrofinanzbank ein Darlehen aufnehmen. Am 9. Juni 2019 war die Rückzahlung einer Rate fällig. Marias Mutter Nasreen Bibi wusste, dass an diesem Tag Mohammad Sajjd kommen würde, um das Geld einzutreiben. Da er aber nicht zum erwarteten Zeitpunkt eintraf und an eine Beerdigung gehen musste, liess sie ihre Tochter alleine zuhause zurück.

Unerträgliches Leid

Als Mohammad schliesslich erschien, bat Maria ihn, kurz zu warten, damit sie das geforderte Geld holen könne. Doch stattdessen lockte er das gutgläubige Mädchen mit einem Vorwand aus dem Haus. «Er sagte mir, dass draussen der zuständige Bankbeamte auf mich warten würde, um etwas zu klären», erinnert sie sich. Draus­sen wurde Maria sogleich von vier Männern umzingelt, die sie mit vorgehaltener Waffe in ein Auto zerrten.

Die Entführer stiessen Maria in ein dunkles Verlies, wo sie das wehrlose Teenagermädchen stundenlang auf brutalste Weise vergewaltigten. Bei jedem Versuch von Maria, sich zu wehren, schlugen die Peiniger erbarmungslos zu. Maria wurde aufs Übelste gequält, angespuckt und als nutzlose Christin verhöhnt. «Die ganze Zeit hindurch betete ich zu Gott, dass er mich aus diesen schlimmen Qualen befreien möge.»

Die Tortur dauerte über einen Tag, ehe die Peiniger von Maria abliessen. Dabei drohten sie, ihre Familie zu töten, sollte sie vom Vorfall erzählen.

Vater wagt Strafanzeige gegen Täter

Zurück zu Hause wurde Maria von Verwandten bewusstlos geschlagen, da sie glaubten, dass das Mädchen von zuhause abgehauen sei. Als Maria wieder zu sich kam, erzählte sie ihrer verzweifelten Mutter, wie sie entführt und misshandelt wurde. Die Verwandten baten Maria um Entschuldigung.

Es dauerte fünf Tage, bis sich Marias Vater Jalal Masih dazu durchringen konnte, das Gewaltverbrechen an seiner Tochter der Polizei zu melden. Doch diese wurde erst aktiv, nachdem der Minister für Minderheiten der Provinz Punjab, Ejaz Alam Augustine, interveniert hatte. Marias Onkel hatte ihm den Vorfall geschildert. Mohammad und seine Komplizen wurden verhaftet und in ein Gefängnis von Sheikhupura (Provinz Punjab) gesteckt.

Maria ist durch die erlebte Folter und die barbarischen Vergewaltigungen schwer traumatisiert. Besonders belastend war für sie auch, dass sie ohne schützende Schranke die Täter identifizieren musste, die sie bedrohlich anstarrten. Dennoch betont sie: «Ich bin froh, dass ich das alles durchgestanden habe. Diese boshaften Männer, die mir so wehgetan haben, sind nun weggesperrt.»

CSI hilft

Obschon die Peiniger des Gewaltopfers inhaftiert sind, lebt die Familie in grosser Angst. Vater Jalal wird ständig mit Drohanrufen aus dem einflussreichen Umfeld der Verbrecher terrorisiert. Deshalb ist die Familie gegenwärtig in einem Schutzhaus untergebracht. CSI unterstützt den Anwalt von Marias Familie, damit dieser eine Entlassung der Täter auf Kaution verhindern kann. Maria hofft, dass die fünf Täter zu langen Haftstrafen verurteilt werden. «Sie sagten mir, dass sie andere Mädchen genauso gequält hätten wie mich. Diese Männer müssen deshalb gestoppt werden.»

Reto Baliarda

 

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Ihr Kommentar zum Artikel

Felix Müller

Wenn die Lügner im Westen nur endlich zugeben würden, dass das mit dem Islam zu tun hat. In ein paar Jahren wird es auch bei uns sowei sein...


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