CSI hilft herzkranker Christin

28. September 2019

Die iranische Christin Mary ist vom Schicksal gezeichnet. Sowohl ihr Mann als auch ihr Schwiegersohn starben. Nach einer zweiten Herzoperation geriet sie in arge finanzielle Schwierigkeiten, auch wegen der Sanktionen. CSI hilft.



Dunkle Wolken zogen im Leben von Mary* auf, als ihr Mann vor 38 Jahren unerwartet starb. «Ich war verzweifelt und ohne jegliche Hoffnung», blickt Mary zurück. An seiner Beerdigung nahm sie den christlichen Glauben an.

Mutig stellte sich Mary der neuen Herausforderung als alleinerziehende und erwerbstätige Mutter. In ihrem tiefen Vertrauen auf Gott setzte sie ihre ganze Kraft für das Wohl der Kinder ein. Später kümmerte sie sich als Grossmutter liebevoll um ihre Enkelkinder. Zudem engagierte sie sich als Freiwillige in der assyrischen Pfingstkirche von Victor Bet Tamraz (CSI hat schon mehrmals über ihn und seine Familie berichtet).

Mit fortschreitendem Alter hatte Mary zusehends mit Rückenschmerzen und Herzproblemen zu kämpfen. Sie musste ihre Arbeitsstelle kündigen und war nun auf die Hilfe ihrer Tochter Sara* angewiesen, was ihr schwer fiel. «Meine Tochter hat selbst ihren Mann verloren und musste deshalb für ihre beiden Söhne die alleinige Verantwortung tragen.»

Kirche geschlossen – Arbeit verloren

Erschwerend kam dazu, dass Sara ebenfalls ihre Arbeitsstelle verlor. Jahrelang hatte sie in der Administration der assyrischen Pfingstkirche von Victor Bet Tamraz gearbeitet. Doch nachdem diese im Jahre 2009 geschlossen wurde, stand sie ohne Job da. «Als alleinstehende junge Frau eine Arbeitsstelle zu finden, ist eine Herausforderung», erklärt Mary.

In dieser ganzen schwierigen Zeit fühlten sich Mary und Sara von Gott getragen. Dies, obwohl die beiden nach Marys erster Herzoperation im Jahr 2015 in finanzielle Schwierigkeiten gerieten. Denn sie mussten für den Eingriff und die Medikamente ihre Ersparnisse aufbrauchen.

Im Sommer 2019 wurde Mary erneut am Herz operiert. «Doch dieses Mal reichten unsere eigenen Mittel nicht mehr aus. Wir mussten uns das Geld ausleihen.» Heute sind sie, die sich stets für andere eingesetzt und ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund gestellt haben, hoch verschuldet. Die im November 2018 von den USA verhängten harten Sanktionen gegen den Iran haben ihre Lage zusätzlich verschärft. Die Preise für die Medikamente, die Mary zur Nachbehandlung benötigt, sind seitdem markant gestiegen. CSI übernahm die Kosten für die Herzoperation. Wer einen Beitrag an die Medikamentenkosten leisten möchte, kann das gerne tun.

Reto Baliarda

 

* Name geändert

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