CSI in Nigeria vor Ort – Hilfe für Boko-Haram-Opfer dringend nötig

21. Mai 2014

Am 14. April 2014 überfiel ein Terrorkommando der Boko
Haram eine Schule und verschleppte mehr als 200
Schülerinnen.



In Videobotschaften kündigten die Terroristen an, die mehrheitlich christlichen Mädchen als Sklavinnen zu verkaufen. Einige der verängstigten und verstörten Mädchen wurden als angeblich zwangsislamisiert vorgeführt. Die Eltern der Mädchen stehen unter Schock und wissen weder ein noch aus. CSI ist vor Ort in Kontakt mit ihnen. Die Untat der Boko Haram hat international Empörung ausgelöst. Tatsächlich begeht Boko Haram praktisch täglich Gräueltaten, ohne dass die Weltöffentlichkeit davon Kenntnis nimmt. So überfiel Boko Haram am 5. Mai 2014 das Dorf Gamboru nahe der Grenze zu Kamerun. Wahllos und brutal wurden die Einwohner niedergemetzelt und Hunderte Häuser in Brand gesetzt.

Boko Haram will mit Terror und Gewalt einen islamistischen Staat auf der Grundlage der Scharia herbeibomben. Im Norden Nigerias wurden bereits Tausende Menschen getötet. Eine Viertelmillion ist auf der Flucht in die südlicheren Bundesstaaten Nigerias. Im Fadenkreuz der Boko Haram stehen vor allem Christen. Seit letztem Jahr setzt sich CSI gezielt für die bedrängten und verfolgten Christen in Nigeria ein und kümmert sich um die Flüchtlinge sowie um Opfer von Terroranschlägen. Verletzte werden medizinisch versorgt, Flüchtlinge erhalten Starthilfe für ein menschenwürdiges Leben in der neuen Umgebung, Kindern wird der Schulbesuch ermöglicht. Kinder, die ihre Eltern durch den Terror verloren haben, werden in einem Kinderheim liebevoll betreut.

Die in den letzten Wochen verstärkte Welle der Gewalt forderte viele Tote und Verletzte. Der Flüchtlingsstrom nimmt drastisch zu. Die Betroffenen sind dringend auf Hilfe angewiesen.

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Projekt Nigeria