CSI-Mahnwache für Glaubensverfolgte in 15 Städten

29. November 2018

Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International organisiert im siebten Jahr eine Mahnwache, um auf die Glaubensverfolgten in aller Welt aufmerksam zu machen. Die friedliche Kundgebung wird am 13. Dezember 2018 in fünfzehn Städten durchgeführt.



Am 10. Dezember 2018 wird die UNO-Menschenrechtserklärung 70 Jahre alt. Artikel 18 über die Glaubensfreiheit gehört zu den Grundlagen von Christian Solidarity International (CSI). Der Einsatz für Glaubensverfolgte ist seit der Gründung der Schwerpunkt von CSI.

CSI ruft zur Mahnwache auf, um ein klares Zeichen der Solidarität mit Glaubensverfolgten zu setzen. In der Weihnachtszeit sind gerade Christinnen und Christen in vielen Ländern besonders gefährdet. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Mahnwache findet am Donnerstag, 13. Dezember 2018, von 18.00 bis 18.30 Uhr, in den folgenden Städten statt.

Deutschschweiz

  • Basel: Claraplatz
  • Bern: Kornhausplatz
  • Bischofszell TG: Alte Niederbürerstrasse, Ecke Bahnhof
  • Chur: Kornplatz
  • Frauenfeld TG: Sämannsbrunnen
  • Luzern: Torbogen beim Bahnhof
  • Romanshorn TG: Sternenplatz
  • St. Gallen: Marktgasse Brunnen
  • Thun BE: Rathausplatz
  • Weinfelden TG: Marktplatz
  • Zürich: Züghusplatz, vis-à-vis Paradeplatz

Romandie

  • La Neuveville BE: Place de la Gare | vor dem Centre des Epancheurs
  • Lausanne: Place St-Laurent
  • Neuenburg: Place Pury

Tessin

  • Giubiasco TI: Piazza Grande | vor der Kirche

Beispiel Nigeria: „Die Christen haben Angst“

„Die Weihnachtszeit sollte eine Zeit des Feierns sein, eine Zeit, die man mit seinen Nächsten verbringen kann“, sagt Pastor Timothy aus Maiduguri im Norden Nigerias. „Doch bei uns erfährt man diese Freude nicht mehr. Die Menschen haben Angst vor Boko Haram.“

Seit Jahren sind Christen in Nigeria Opfer religiöser Säuberung. Sie leiden unter islamistischer Gewalt von Boko Haram und von Fulani-Extremisten. Hinzu kommt die Gleichgültigkeit der Regierung: Sie schützt die Christen nicht vor Angriffen und zieht die Angreifer nicht einmal zur Rechenschaft.

Beispiel Indien: Religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck

Seit Premierminister Narendra Modi 2014 die Macht übernommen hat, hat sich in Indien die Lage für religiöse Minderheiten in verschiedenen Gebieten deutlich verschlechtert. Hinduextremisten mit Slogans wie „Indien den Hindus“ haben an Einfluss gewonnen, was besonders für Christen und Muslime verheerende Auswirkungen hat. Ihr Alltag ist geprägt von Diskriminierung und Angriffen. Die Angst ist ihr ständiger Begleiter.

Ablauf der Mahnwache

Sämtliche Teilnehmende der Mahnwache erhalten eine Kerze und stehen eine halbe Stunde still. Mit Plakaten und Flyern will CSI die Vorbeigehenden auf die prekäre Lage der Glaubensverfolgten aufmerksam machen. Um 18.30 Uhr wird die Mahnwache mit einem Vaterunser beendet. An vielen Standorten wird anschliessend Punsch serviert. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende.

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Kontakt

Adrian Hartmann

adrian.hartmann@csi-schweiz.ch

078 836 07 47

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