CSI-Tag! Samstag, 21. September 2019, Herzliche Einladung

13. Mai 2019

Wir laden Sie ganz herzlich zum alljährlichen CSI-Tag ein.
Drei engagierte Frauen aus Nigeria, Syrien und Indien berichten aus ihrem Alltag.



Der CSI-Tag ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um direkt von CSI-Projektpartnern zu erfahren, wie Ihre Spenden Leben verändern. Gleichzeitig schätzen wir es sehr, von Ihnen zu hören, was Sie bewegt und welches Ihre Anliegen und Wünsche im Einsatz für Glaubensver­folgte sind. Willkommen am CSI-Tag 2019!

Syrien: Leyla Antaki

Mitbegründerin der Blauen Maristen, ei­ner Hilfsorganisation in Aleppo. Leiterin von «Heartmade», einem Kleidermode-Projekt, das Syrerinnen eine neue Existenz ermöglicht. Aus Stoffen von im Krieg zerstörten Läden und aus alten Kleidern wird Neues geschaffen. CSI-Partnerin. 

«Der Krieg in Syrien hat die Frauen gezwungen, schwere Aufgaben und viel Verantwortung zu übernehmen. Heartmade ist von einer Frau für Frauen entworfen worden und zielt darauf ab, mit dem Upcycling von alten Kleidern und Stoffresten die Würde der vom Krieg gebeutelten Frauen wiederherzustellen. Sie bekommen einen Arbeitsplatz, wo sie ihre Kreativität, ihre Fähigkeiten und ihren Sinn für Schönheit dafür nutzen können, um Verschwendung zu vermeiden und die Umwelt zu schützen.»

Nigeria: Sarah Ochekpe

Ehemalige Ministerin für Wasserversorgung. Aus Jos, Zentralnigeria, dem Epizentrum islamistischer Gewalt von Fulani-Viehhütern. Arbeitet mit der CSI-Partnerorganisation «Emancipation Centre for Crisis Victims in Nigeria» zusammen, das Krisenopfer humanitär und rechtlich unterstützt.

«Die aktuelle Regierung vergibt Ämter, Infrastruktur und Privilegien bevorzugt an die muslimische Bevölkerung der Hausa-Fulani. Dies scheint den Konflikt zwischen den mehrheitlich christlichen Bauern sowie Minderheiten im Norden und den Fulani-Hirten zu verstärken – letztere überziehen das Land mit Terror und zahlreichen Todesopfern, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden. CSI unterstützt Opfer dieser Attacken mit Nahrung, Kleidung, Medikamenten, Rechtshilfe und Hilfe zur Selbsthilfe.»

Nigeria: Monsignore Obiora Ike

Ebenso dabei ist Monsignore Obiora Ike, Gründer der CSI-Partnerorganisation «Catholic Institute for Development, Justice and Peace» in Enugu, Nigeria.

«Weltweit betrachtet ist Nigeria das Land mit der grössten Anzahl verfolgter und gemarterter Menschen, meistens Christen. Und der nigerianische Staat fährt weiter, die Islamisierung des Landes durch seine Politik und sein Handeln zu beeinflussen. Nigeria ist auch das Land mit der grössten Widerstandsfähigkeit der Christen, die trotz aller Verfolgung zu ihrem Glauben stehen. Dieser Glaube der Christen ist der Grund der Hoffnung in Nigeria.»

Indien: Juristin Aashima

Gründerin eines Netzwerks gegen Menschenhandel. Aktiv in der Prävention von Menschenhandel, der Befreiung von Opfern und ihrer Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Hat mit ihrem Team bisher fast 1000 Kinder befreit. CSI-Partnerin.

«Lassen Sie uns gemeinsam aufstehen, um den Menschenhandel zu bekämpfen!»

Juristin Aashima kommt gerne in Ihre Kirchgemeinde, um von ihrer Arbeit gegen Menschenhandel oder über die aktuelle Situation der religiösen Minderheiten in Indien zu berichten. Sie steht vom 23. bis am 25. September (Mo, Di, Mi) zur Verfügung.

 

Das Programm beginnt um 10 Uhr und dauert bis ca. 16 Uhr

 

ab 10 Uhr Kaffee und Gipfeli
10.30 Uhr

Begrüssung und Einleitung
Herbert Meier – Stiftungsrat
John Eibner – Geschäftsführer

10.50 Uhr Indien I Einsatz gegen den Menschenhandel
Anwältin AashimaCSI-Projektpartnerin
11.20 Uhr Südsudan I aktuelle Situation
Franco Majok-CSI – Projektmanager
11.40 Uhr Pause
12 Uhr Nigeria I Religiöse Säuberung gegen Christen
Sarah Ochekpe – CSI-Projektpartnerin
12.40 Uhr CSI-Finanzen I ein kurzer Einblick
Thomas Fürst – Leiter Finanzen und Administration
13 Uhr Stehlunch
14.15 Uhr

Solidarität mit Christen weltweit
Msgr. Obiora Ike

14.45 Uhr Syrien I Wiederaufbau mit Herz
Leyla Antaki – CSI-Projektpartnerin
15.30 Uhr Abschluss
Kaffee und Kuchen

 

Adresse:

Reformiertes Kirchgemeindehaus Höngg, Ackersteinstrasse 190, 8049 Zürich (Tram Nr. 13 Richtung Frankental bis Meierhofplatz)

Einfaches Mittagessen wird offeriert

Eintritt ist kostenlos. Es wird eine freiwillige Kollekte gesammelt.

 

Wir freuen uns, Sie am CSI-Tag 2019 begrüssen zu können!

Anmeldung kann online oder unter folgender Nummer erfolgen: 044 982 33 33





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Projekt Indien