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29. Januar 2019

Bei einem Islamisten-Massaker im Juni 2018 wurden über 230 Christen getötet. CSI half sofort vor Ort.



Die Christen in Nigeria werden das Wochenende vom 23. / 24. Juni 2018 nie mehr vergessen. Über 230 Glaubensgeschwister rund um die zentralnigerianische Stadt Jos wurden durch Fulani-Extremisten getötet, Hunderte verletzt und 30 000 obdachlos.

Viele Überlebende sind heute noch fassungslos, so auch die Familie von Em und Rhoda aus Gana Ropp. «Wir rannten voller Angst in die Wälder, als die schwerbewaffneten Fulani aufkreuzten.» Em alarmierte die Sicherheitskräfte. Doch diese unternahmen nichts anderes, als vier Polizisten aus Gana Ropp zu evakuieren. «Wir wurden in unserer Not alleingelassen und mussten mit Schrecken zusehen, wie die Fulani die Häuser plünderten und niederbrannten. Doch das Schlimmste war, dass sie meinen Vater und meine Schwester töteten.»

CSI war sofort nach dem Massaker vor Ort und verteilte Nahrungsmittel und Hilfsgüter an die Überlebenden. Die Familie von Em und Rhoda, die in einem notdürftig eingerichteten Flüchtlingslager Zuflucht fand, ist von Herzen dankbar. Doch sie ist weiterhin auf Unterstützung angewiesen. «Wir hoffen, dass wir bald wieder ein Dach über dem Kopf haben und die Kinder wieder in die Schule gehen können.»

CSI dankt allen Spendern, die diese Hilfe für die Opfer ermöglicht haben.

Reto Baliarda

 

Video zum Massaker

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Projekt Nigeria