• Südsudan

Ein Weihnachtsgeschenk, das ein Leben verändert

26. November 2019

Die junge Südsudanesin Agel Mawien Ngong wurde als kleines Mädchen von islamistischen Milizen in den Norden des Sudans entführt und versklavt. Jahrelang wurde sie von ihrem Gebieter geschlagen und missbraucht. Nach der Befreiung erhielt Agel von CSI eine Milchziege als Lebensgrundlage.




Schenken Sie einem befreiten Sklaven zu Weihnachten eine Milchziege und ermöglichen Sie ihm so eine Lebensgrundlage

CHF 50 Milchziege für einen befreiten Sklaven
CHF 50 Startsack für einen befreiten Sklaven
CHF 100 Milchziege und Startsack für einen Neuanfang
individueller Betrag

In den ersten 20 Jahren ihres Lebens kannte die junge Südsudanesin Agel Mawien Ngong nichts anderes als Gefangenschaft und den bedingungslosen Gehorsam. Sie musste als rechtlose Sklavin ihrem Gebieter im Sudan dienen. Agel wurde regelmässig geschlagen, sexuell missbraucht und fristete ein menschenunwürdiges Dasein.

Milchziege als Lebensgrundlage

Umso erstaunter war sie, als sie im September dieses Jahres von CSI befreit und in ihre Heimat zurückgeführt wurde. Die vor Freude überwältigte Agel konnte ihr Glück nicht fassen, als sie beim Empfang mit anderen 200 Sklaven von CSI eine Milchziege überreicht bekam, die ihr alleine gehören würde.

Sie strahlte, weil sie eine Grundlage für ihr neues Leben in Freiheit geschenkt bekommen hatte: «Ich bin CSI unendlich dankbar für die Ziege. Ich werde sie als Zuchttier behalten und freue mich schon auf die Jungen. Die ich verkaufen werde. So kann ich Kleider und Essen kaufen und auch den Arzt bezahlen, wenn ich krank werden sollte. Mit der Milch der Ziege werde ich meine Kinder ernähren. Und mit dem Dünger der Ziege werde ich mein Ackerfeld fruchtbar machen.»

Möchten auch Sie mit einem Weihnachtsgeschenk das Leben von befreiten Sklaven im Südsudan verändern? Mit nur 50 Franken können Sie einem ehemaligen Sklaven wie Agel Mawien Ngong eine Milchziege schenken. Sie entfachen damit Freude  und ermöglichen eine Starthilfe in einem neuen Leben in Freiheit.

Ganz herzlichen Dank, dass Sie Licht ins einst dunkle Leben von ehemaligen Sklaven wie Agel bringen und Sie mit einem Weihnachtsgeschenk Veränderung in einem Menschenleben bewirken.

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Schranz Daniel

28.12.2019 14:54

Guten Tag liebe Mitarbeiter von CSI Es freut mich sehr, dass CSI Sklavinnen befreien konnte und diese dann in ihre Heimat zurückgeführt wurden. Auch finde ich das Projekt mit den Milchziegen sehr sinnvoll und nachhaltig. So hatte ich letzthin mit Fr. 100.- auch einen kleinen Beitrag überwiesen. Ich hatte früher auch schon von einem anderen Projekt mit Schafen oder Ziegen gehört. Was ich weiss war dann dort die Regelung, dass dann das erste junge Tier, welches auf die Welt kam an eine weitere arme Familie weitergegeben wurde. Mich interessiert in dem Zusammenhang noch wie Sie das ganze mit der Tierhaltung regeln. Bestimmt müssen die Frauen diesbezüglich instruiert werden, damit die Tiere gesund aufwachsen können und es dann auch zum gewünschten Ertrag kommt. Freundliche Grüsse Daniel Schranz Längenbühl


CSI

03.01.2020 11:07

Sehr geehrter Herr Schranz, ganz herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung und Ihr grosses Herz für die befreiten Sklaven im Südsudan. Gerne beziehen wir uns auf Ihre Frage: Die befreiten Sklaven wissen sehr gut Bescheid über die Haltung und Pflege der Ziegen. Die Ziegen werden in einem kleinen Stall («Tukul» genannt) untergebracht, wo sie vor Insekten geschützt sind. Diese «Tukuls» werden jeden Tag gereinigt. Die befreiten Sklaven achten zudem darauf, dass sie ihre Ziegen fernab von Gebieten mit Überschwemmungsgefahr weiden lassen. Die Ziegen weiden tagsüber in der Herde. Dabei ist stets jemand anwesend, der auf sie aufpasst. Ausserdem werden die Ziegen während der Trockenzeit täglich zwei bis drei Mal getränkt. Freundliche Grüsse, Reto Baliarda


Daniel Schranz

30.01.2020 20:30

Sehr geehrter Herr Baliarda Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Es freut mich sehr, dass die befreiten Sklaven sehr gut bezüglich Tierhaltung Bescheid wissen. Dies ist bestimmt eine Voraussetzung, dass dieses Pojekt nachhaltig ist und sich echt segensreich für diese Menschen auswirkt. Freundlichen Grüsse Daniel Schranz


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