Endlich sicher wohnen

24. November 2013

Im Mai 2013 berichteten wir von Juan, der inmitten gewalttätiger Banden in großer Armut vier Kinder aufziehen musste. Er hat jetzt ein eigenes Häuschen in einer sichereren Gegend bekommen.



Als wir Juan und seine vier Kinder im April 2013 in Managua besuchten, brach es uns beinahe das Herz: Die Sorge um seine vier Kinder stand Juan deutlich ins Gesicht geschrieben. Ihn plagte nicht nur täglich der Gedanke, wie er seine Kinder ernähren könnte. Es war vielmehr noch die Gewalt krimineller Banden, die ihm zu schaffen machte. Sie hatten ihm mit einem grossen Stein beinahe den Rücken gebrochen und ihn mit einer Kette ins Gesicht geschlagen. Seither ist Juan auf einem Auge blind. Was für ihn noch schlimmer war: Auch seine Kinder waren vor den Kriminellen nicht sicher.

«Grosses Geschenk Gottes»

Jetzt hat sich alles verändert. Dank grosszügigen Spendern, die von Juans Leid sehr betroffen waren, konnten wir ihm in einer sichereren Gegend ein kleines Haus bauen lassen. Juan ist überwältigt: «Ich danke Ihnen allen von ganzem Herzen. Dass meine Kinder und ich jetzt unser eigenes Zuhause haben, sehe ich als ein unendlich grosses Geschenk Gottes an.» Nun müssen sie keine Miete mehr bezahlen – deshalb muss sich Juan auch nicht mehr ständig darum sorgen, was seine Kinder morgen essen werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, die Juans grosser Not ein Ende bereitet haben.

Autorin: Projektleiterin Inés Wertgen

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Projekt Nicaragua