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Fühle mich willkommen – trotz Home Office

27. März 2021

Seit Dezember 2020 ist Simon Brechbühl für die Kommunikation von CSI zuständig. Im Interview erklärt er unter anderem, wie er den Einstieg erlebt hat und warum er sich mit verfolgten Christen verbunden fühlt.



CSI: Simon, herzlich willkommen! Bis November 2020 warst du beim Hilfswerk «Hilfe für Mensch und Kirche (HMK)» in Thun tätig. Was hat dich motiviert, zu CSI zu wechseln?

Simon Brechbühl: Die Suche nach einer neuen Herausforderung nach neun Jahren HMK hat mich zu CSI geführt. Mein Interesse für die internationale Menschenrechtsarbeit und meine Überzeugung vom Ansatz der konkreten Hilfe für Notleidende in ihren Heimatländern hat da eine wesentliche Rolle gespielt. Es ist ein Privileg für mich, Teil dieses so wichtigen Engagements zu sein.

 

Woher rührt dein Einsatz für verfolgte Christen?

Die Verbundenheit mit leidenden Glaubensgeschwistern durfte ich in den letzten Jahren immer wieder erleben. Insbesondere persönliche Begegnungen haben mich geprägt, zum Beispiel auf meinen Reisen nach Indonesien, Ägypten oder in die Ostukraine. Sie haben mir vor Augen geführt, welche Verantwortung wir als Christen im Westen haben. Meine Achtung ist gross vor Menschen, die inmitten von Repression ihrem Glauben an Jesus treu bleiben und ihre Berufung in ihrer Heimat leben. Es motiviert mich, dass durch unsere Hilfe vor Ort Menschen dazu befähigt werden, ihren Nächsten zur Seite zu stehen.

 

Wie hast du den Einstieg bei CSI erlebt?

Erstaunlich gut, wenn ich daran denke, dass ich aufgrund der COVID-19-Richtlinien bisher ausschliesslich von zuhause aus gearbeitet habe. Geholfen dabei haben mir sicherlich die offene Teamkultur und die eingespielten Strukturen.

Ich fühle mich trotz räumlicher Distanz willkommen und beobachte ein hohes Engagement, Qualitätsbewusstsein und viel Herzblut.

 

Worauf freust du dich als Leiter Kommunikation von CSI und wovor hast du eher Respekt?

Die Aufgabe ist anspruchsvoll, vielschichtig und es gibt kein Patentrezept. Es gibt Herausforderungen und es wird auch Rückschläge geben. Doch gleichzeitig bin ich voller Tatendrang und Freude, um mitzuprägen. Wir tun unsere Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen und Gott wird seinen Beitrag leisten. Das stimmt mich hoffnungsvoll.  

Reto Baliarda

 


Simon Brechbühl

Simon Brechbühl ist in Münsingen BE aufgewachsen und wohnt seit 13 Jahren in Steffisburg BE. Er ist seit 2010 verheiratet mit Rahel, gemeinsam haben sie zwei Töchter. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung in einer
Anwaltskanzlei in Bern, sammelte Berufserfahrung in den Branchen Verwaltung, Consulting und Non Profit und studierte berufsbegleitend Unternehmenskommunikation in Zürich. Zuletzt arbeitete er als Medienkoordinator und Redaktor beim Hilfswerk HMK. Er ist Mitglied der «Freien Evangelischen Gemeinde (FEG)» Steffisburg.

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Erwin und Trudi Pfister

21.04.2021 16:03

Lieber Simon Deinen Bericht haben wir mit grossem Interesse gelesen. Wir sind froh, dass es in unserer Gemeinde Menschen gibt, die nicht nur für die Ortsgemeinde leben, sondern sich auch einsetzen für das Reich Gottes weltweit. Als Mitglied der GL stellst du diesbezüglich eine gute Verbindung dar. Wir wünschen dir viel Segen zu deinen Aufgaben im neuen Missionswerk! Liebe Grüsse, auch an Rahel! Erwin und Trudi Pfister


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