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Gegen den Genozid im Nahen Osten

11. August 2015

Im Dezember 2015 wird die Petition «Genozid verhindern!» dem Bundesrat überreicht.



Was hier zu Lande eine Selbstverständlichkeit ist, bedeutet in anderen Ländern ein hohes Risiko, das tödlich enden kann: Die Freiheit, den eigenen Glauben auszuleben. Besonders im Nahen und Mittleren Osten sind religiöse Minderheiten täglich grossen Gefahren ausgesetzt.

Dagegen möchte CSI ein klares Zeichen setzen: Mit der Petition «Genozid verhindern» wird der Bundesrat gebeten, den Schutz für religiöse Minderheiten zu einer Priorität der Aussenpolitik zu machen. Diese Auffassung teilen zehntausende von Personen in der Schweiz, die bis heute die Petition unterschrieben haben. Sie zeigen damit unmissverständlich, dass die Religionsfreiheit für alle ein nicht verhandelbares Recht ist.

CSI freut sich über diese starke Botschaft, die noch deutlicher werden kann: Bis 30. November 2015 können alle – auch Ausländer und Minderjährige – unterschreiben. Anfang Dezember wird die Petition mit möglichst vielen Unterschriften dem Bundesrat überreicht.

Reto Baliarda


 Unterschriftensammlerin Gisela Graf

 «Religiöse Minderheiten in Syrien und Irak sind in akuter Gefahr. Dies motiviert mich und meine Mitarbeiterin, im Coiffeursalon Unterschriften zu sammeln. Ich stelle mir oft vor, wie es wäre, wenn ich mich in einer solchen Lage befände, und bin so überaus dankbar fürs Privileg, in der Schweiz zu wohnen. Deshalb dürfen wir zu solchen Gräuel­taten nicht schweigen. So ist es eigentlich eine Kleinigkeit, unsere Kunden darauf anzusprechen. Die allermeisten unterschreiben sofort. Oft entwickelt sich daraus auch ein gutes Gespräch. Ich bin überzeugt, auch durch kleinere Dinge kann Gott etwas Grösseres bewirken.»

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Projekt Naher und Mittlerer Osten