Gegen Verfolgung

09. Juni 2016

Christliche Geschäftsleute thematisieren Christenverfolgung in Nahost.



Martin Halef ist Mitglied der Vereinigung Christlicher Unternehmer (VCU) Regionalgruppe Linth. Er kam als Aramäer im Nahen Osten auf die Welt. Seine Familie flüchtete vor Jahrzehnten in die Schweiz, weil sie wegen ihres Glaubens diskriminiert wurden. Martin Halef ist also selber ein Opfer der religiösen Säuberung gegen Christen. Er hat heute noch Verwandte in Syrien. Wie sie ist er Nachkomme von Überlebenden des Genozids an Christen auf dem Gebiet der heutigen Türkei (1915).

 Als Direktbetroffener zeigte Martin Halef den etwa 100 Anwesenden auf, wie dramatisch die Situation seines Volkes im Nahen Osten ist. CSI war mit Nahost-Projektassistent Adrian Hartmann vertreten, der über die irakischen Christen sprach. Diese würden vor der Wahl stehen: Konversion, Schutzgeld, Tod oder Flucht. Wie die Zahl der Anwesenden und die anschliessende Fragerunde zeigte, stiess das Thema auf grosses Interesse. Wir danken der VCU und Martin Halef herzlich für diesen gelungenen Anlass!

Einen grossen Bericht über den Informationsanlass in Jona finden Sie hier.

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Projekt Naher und Mittlerer Osten