Kämpfe im Südsudan

09. Januar 2014

Im Südsudan ist ein gewalttätiger Konflikt ausgebrochen. Bereits sind tausend Tote zu beklagen, etwa 200 000 Menschen sind auf der Flucht. Das CSI-Projekt ist bis jetzt nicht beeinträchtigt.



Von Nigeria und Mali im Westen über Zentralafrika zum Sudan und Somalia im Osten führen derzeit gewalttätige Auseinandersetzungen zu humanitären Notsituationen. Der bewaffnete Aufstand im Südsudan unmittelbar vor Weihnachten 2013 ist nur das neuste Zeichen der gefährlichen Instabilität dieser Region.

Die Projekte von CSI in der Grenzregion zwischen dem Sudan und dem Südsudan sind bis jetzt nicht beeinträchtigt. In der Klinik von CSI-Arzt Dr. Luka in Wanyjok werden weiterhin Patienten behandelt. Sollte sich der Aufstand fortsetzen und ausbreiten, ist jedoch mit einem grossen Flüchtlingsstrom zu rechnen.

Führende südsudanesische Vertreter der grösseren christlichen Denominationen haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie davor warnen, den Konflikt als blossen Stammeskonflikt zwischen den Nuer und den Dinka zu verstehen. „Es geht um politische Streitigkeiten zwischen Politikern.“ Sie fordern dringend Frieden und einen Waffenstillstand. „Wir würden ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft begrüssen, um das ungezügelte Morden von unschuldigen Frauen, Kindern, Behinderten und älteren Menschen zu stoppen.“

Bitte beten Sie für Frieden im Südsudan.

Ihr Kommentar zum Artikel

Kommentar erfolgreich abgesendet.

Der Kommentar wurde erfolgreich abgesendet, sobald er von einem Administrator verifiziert wurde, wird er hier angezeigt.

Projekt Südsudan