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Peter Märki neuer Präsident der Stiftung CSI-Schweiz

03. Juli 2020

Pfr. Dr. Peter Märki wurde am 2. Juli 2020 als Präsident der Stiftung CSI-Schweiz gewählt. Er ist seit 2003 Mitglied des Stiftungsrates und hatte während der letzten 13 Jahre das Amt des Vizepräsidenten inne.



Märki arbeitete viele Jahre als Pfarrer der reformierten Gemeinde von Ittigen (BE). Ittigen hat als Kirche ein ökumenisches Zentrum, in dem Reformierte und Katholische unter demselben Dach Gottesdienst feiern. So hat er über Jahre einvernehmlich mit der katholischen Schwestergemeinde zusammengearbeitet. Er ist in Zürich geboren und aufgewachsen, unterrichtete am Gymnasium Zürich Nord und promovierte in Germanistik an der Universität Zürich, bevor er Theologie studierte und in das Pfarramt eintrat.

Nach seiner Wahl zum Stiftungsratspräsidenten äusserte sich Märki wie folgt:

«Es ist für mich eine grosse Ehre und ein Privileg, CSI in dieser neuen Funktion zu dienen. CSI hat sich zum Ziel gesetzt, die christlichen und anderen Opfer gewaltsamer religiöser Verfolgung tatkräftig zu unterstützen. Dies ist heute wichtiger als jemals zuvor. Der religiöse und säkulare Extremismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Mein Ziel als Stiftungsratspräsident ist es, dieser Herausforderung gerecht zu werden, indem ich CSI dabei helfe, seine wichtigen menschenrechtlichen und humanitären Bemühungen auf der Grundlage seiner Gründungsprinzipien zu stärken und voranzutreiben.»

Herbert Meier: «Ich stehe hinter den Zielen von CSI»

Märki ist Nachfolger des ehemaligen Stiftungsratspräsidenten Herbert Meier, eines katholischen Publizisten. Meier hatte sich seit über 30 Jahren bei CSI engagiert und bekleidete in dieser Zeit verschiedene Führungsämter. 2008 wurde er zum Stiftungsratspräsidenten gewählt, 2010 zum internationalen Präsidenten. Er hatte bereits vor drei Jahren die Absicht geäussert, in absehbarer Zeit von seinen Führungsfunktionen in CSI zurückzutreten. Sein Rücktritt datiert auf den 10. Juli. Anlässlich der Niederlegung seines Amtes erklärte Meier: «Ich stehe nach wie vor mit absoluter Loyalität hinter den Idealen und Zielen von CSI.»

«Herbert Meier spielte eine entscheidende Rolle bei der Erfüllung des Auftrags von CSI, aktiv Solidarität zu zeigen gegenüber verfolgten Christen und anderen Opfern religiöser Verfolgung. Seine Führungsqualitäten wurden im gesamten internationalen Netzwerk von CSI hoch geschätzt, insbesondere von denjenigen, die an den Frontlinien religiöser Verfolgung Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Wir werden ihn schmerzlich vermissen», sagte CSI-Geschäftsführer Dr. John Eibner.

Die Stiftungsratsmitglieder sowie die MitarbeiterInnen von CSI sprechen Herbert Meier ihre tiefe Dankbarkeit für seine wertvolle Arbeit aus und wünschen ihm weiterhin erfüllte und gesegnete Jahre.

Der internationale Vorstand von CSI, bestehend aus Vertretern der nationalen Filialen, wird am 27. Juli 2020 einen neuen internationalen Präsidenten wählen.

 

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