Pfarrer unterstützt CSI mit Überzeugung

28. Juni 2019

Pfarrer Olivier Wacker von den Evangelischen Kirchgemeinden Lommis und Stettfurt TG schätzt die Arbeit von CSI sehr. Der kürzlich stattgefundene CSI-Vortrag hat ausserdem die Besucher in seiner Kirche enorm bewegt.



CSI: Herr Pfarrer Wacker, seit einigen Jahren unterstützen die Evangelischen Kirchgemeinden Lommis Stettfurt die Arbeit von Christian Solidarity International (CSI) mit Kollekten. Herzlichen Dank. Was motiviert Sie dazu?

Olivier Wacker: Wir schätzen die Arbeit von CSI ganz besonders. Durch die Initiative meines Vorgängers ist CSI seit einigen Jahren auf unserem Kollektenplan. Ich teile mit der Kirchenvorsteherschaft die Auffassung, dass dies auch in Zukunft so bleiben soll.

Wie beurteilen Sie als Pfarrer den Einsatz von CSI für verfolgte Christen und Religionsfreiheit?

Beides sind äusserst wichtige Themen, vor denen wir die Augen nicht verschliessen dürfen. Wir sind dankbar, dass CSI sich den verfolgten Christen zuwendet, sie unterstützt und auch die Öffentlichkeit auf das Leiden unserer Glaubensgeschwister aufmerksam macht. Ich finde es zudem richtig, dass die Medien in letzter Zeit vermehrt über die Problematik der Christenverfolgung berichten, wenn ich beispielsweise an die Anschläge in Sri Lanka oder die pakistanische Christin Asia Bibi denke.

Hatten Sie auch schon selbst direkten Kontakt mit einem verfolgten Christen?

Bisher war dies leider nicht der Fall. Doch wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt, würde ich sie sehr gerne ergreifen.

Am 28. April 2019 war CSI zu Gast in Ihrer Kirche. Wie haben Sie und Ihre Gemeindemitglieder den Vortrag über die Christen in Nigeria erlebt?

Das Referat ging unter die Haut. Die Anwesenden, mit denen ich darüber sprechen konnte, waren sehr berührt. Wenn jemand von seinen persönlichen Erfahrungen mit verfolgten Christen erzählt, fühlt man sich ihnen plötzlich ganz nahe. Ich glaube auch, dass die Besucher nun einen umfassenden Überblick über das Leiden der Christen in Nigeria haben.

Reto Baliarda

 


 

CSI bei Ihnen

Seit über 40 Jahren setzt sich CSI für Opfer von religiöser Gewalt und Verfolgung ein. CSI-Mitarbeitende reisen regelmässig in die Projektländer und besitzen ein fundiertes Wissen über die Situation sowie die Hilfe vor Ort. Um diesen Menschen eine Stimme zu geben, bietet CSI Vorträge an.

Mögliche Themen

  • Syrien | Hoffnung verbreiten trotz ungewisser Zukunft
  • Irak | Schwieriger Neuanfang nach dem IS
  • Nigeria | Religiöse Säuberung gegen Christen
  • Südsudan | CSI-Sklavenbefreiung
  • Sri Lanka | Nationalistische Buddhisten bedrohen religiöse Minderheiten
  • Indien | Nationalistische Hindus verfolgen religiöse Minderheiten
  • Indien | Einsatz gegen Menschenhandel
  • Pakistan | Christen zwischen Mob-Gewalt und Diskriminierung
  • CSI | Aktuelle Beispiele von Verfolgung religiöser Minderheiten

 

Wäre ein CSI-Vortrag etwas für Ihre Kirchgemeinde, Institution, Schule, Jugendgruppe oder Ihre Firma?

Wir freuen uns auf Ihre Kontakt­au­fnahme: Selina.biedermann@csi-schweiz.ch I 044 982 33 33

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