Schenken oder selber lesen

26. November 2019

CSI-Leserinnen und Leser schreiben, warum sie die Werke von Schwester Marie-Rose, Dr. Nabil Antaki und Dr. John Eibner wärmstens empfehlen können, gerade auch als Weihnachtsgeschenk.



CSI-Leserin Hetty Overeem über «Weil die  Hoffnung niemals stirbt» von Schwester Marie-Rose

«Das Buch von Schwester Marie-Rose berührt mich sehr. Eine ganze Reihe von Emotionen steigt in mir auf. Wie schön ist diese Mischung aus Gebeten – die Augen auf Gott gerichtet – und konkreten, wirksamen Handlungen!

Schwester Marie-Rose erfährt von einem Menschen in Not. Sie geht zu ihr, sie nimmt sich die nötige Zeit, bis diese Person die Mauer des Schweigens endlich durchbrechen, sich ausdrücken und weinen kann. Dann bringt die Schwester sie mit anderen Menschen in Verbindung und findet für sie sogar eine Arbeit. Dabei ist sie beständig im Gebet.

Dieser Gott, der Schwester Marie-Rose liebt, ebenso wie die Menschen, die sie trifft, dieser Gott (…) macht sie erfinderisch, mutig und sogar unerschrocken. Und ich stelle mir die Frage: Ist mein Gebet nicht allzu oft ein «Sesselgebet»? Zu bequem, zu locker? Wenn ich wirklich auf Gott höre und ihm wirklich unbeschränkte Vollmacht gebe, wohin wird er mich dann senden? Vielleicht nicht nach Syrien. Aber wahrscheinlich weg von meinem bequemen Sessel!» 

CSI-Leserin Magda Caloz über «Les lettres d’Alep» von Dr. Nabil Antaki und Frère Georges Sabé

«Ich habe das Buch soeben zu Ende gelesen. Was soll ich sagen? Ich bin in Tränen aufgelöst, denn die Schreie meiner Lieben hallen noch in mir nach. Es ist angesichts von so viel Leid wirklich schwierig, überhaupt Worte zu finden.

Der Krieg ist ein teuflischer Hauch, der nichts verschont. Es ist am schlimmsten, tief im Menschen das zu töten, was ihn ausmacht.

Dieses Buch liess mich …

… an meine Jugend zurückdenken, als ich mit drei Freunden nach Jabal el Saidé ging, um Kindern bei ihren Schulaufgaben zu helfen und mit christlichen Kindern das Evangelium zu teilen, zu singen und zu feiern.

… die Bitterkeit und Angst des Kriegs nochmals durchleben.

… den Atem der frischen Luft sehen und spüren, der vom Mut und dem Willen der Blauen Maristen und der Kirchen ausgeht.

… hoffen, dass es morgen besser wird. Glauben und das Leben beobachten. Das Leben ist stärker als der Tod.» 

Die Autorin stammt aus Aleppo.

Dieses Buch ist nur auf  Französisch erhältlich.

CSI-Leser Boas Kaiser über «Das Moskauer Patriarchat und die Christen in Nahost» von Dr. John Eibner

«Die Haltung der meisten Syrer und insbesondere der syrischen Christen gegenüber der russischen Intervention im Land ist eine klare. So drückte auch der Patriarch der syrisch-orthodoxen Kirche, Mor Ignatius, bei einem Besuch in Moskau seine tiefe Dankbarkeit mit folgenden Worten aus: «Die Intervention lässt uns wieder hoffen, dass ein Leben in Frieden und Sicherheit für uns im Land unserer Vorväter möglich bleibt.

Dr. John Eibner von CSI hat Syrien in den letzten Jahren mehrmals besucht und kennt die sich stetig verändernde Situation vor Ort. In zwei Reden erläutert er sowohl die historischen Hintergründe des Engagements des Moskauer Patriarchats in Syrien als auch die Situation der dort ansässigen Christen. Dabei geht der mehrmals von US-Kongressausschüssen als Experte eingeladene Historiker auch auf die militärische Intervention Russlands und die damit verbundene Verbesserung der Situation für die syrischen Christen ein und hilft dem Leser, den gordischen Knoten des syrischen Konfliktes zu entwirren.

Ein absolutes must-read für jeden, der den Syrienkonflikt und die Lage der syrischen Christen besser verstehen will.» 

 

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Projekt Syrien