• Ägypten

Schule für 700 Kinder

20. Mai 2014

Islamisten zerstörten eine Franziskanerinnen-Schule. CSI hilft, damit der Unterricht wieder aufgenommen werden kann.



Der 14.  August 2013 wird den Christen in Ägypten für immer im Gedächtnis bleiben. In der grössten Gewaltwelle seit hundert Jahren gingen muslimische Extremisten auf Christen los. Acht Menschen starben, über 130 christliche Institutionen, Kirchen, Schulen, Läden und Häuser von Christen wurden zerstört. Betroffen war auch die Schule der Franziskanerinnen in Beni Suef, wo 700 SchülerInnen unterrichtet wurden: Sie wurde angezündet, auf dem Dach statt des Kreuzes eine al-Qaida-Flagge gehisst. «Sie zwangen uns, durch die Strassen zu marschieren, und führten uns vor wie Kriegsbeute», erzählte Schwester Halima (Name geändert) John Eibner, der die Schule nach dem Anschlag besucht hatte.

CSI hat einen Beitrag dafür geleistet, dass die Schule ihre Aktivitäten wieder aufnehmen kann. Noch werden die Schulkinder in einer anderen Schule unterrichtet, die jedoch nur nachmittags genutzt werden kann. Inzwischen sind die meisten Schulzimmer der zerstörten Schule wieder instand gestellt, so dass die Kinder wohl bald zurückkehren können.

Autor: Adrian Hartmann

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