• Schweiz

Selbst verfolgt

28. Mai 2020

Amakoué Ayivi arbeitet seit zwölf Jahren bei CSI. Er stellt sich vor.



Ich bin bereits seit zwölf Jahren Buchhalter bei CSI. Seit Anfang 2020 arbeite ich als Teamleiter und Mitglied des CSI-Leitungsteams. Ich bin verheiratet und habe einen neunjährigen Sohn.

Es berührt mich sehr, dass viele Leute ihre Religion nicht frei leben können. Ich weiss, was es bedeutet, wenn man verfolgt ist. Ich habe in meiner Heimat Togo selber Verfolgung erlebt, weil ich in der Opposition politisch aktiv war.

Von den CSI-Projekten liegt mir besonders jenes gegen Menschenhandel in Indien am Herzen. Von der eigenen Familie verkauft zu werden, ist etwas vom Schlimmsten, was passieren kann.

Ich erlebe immer wieder Schönes mit unseren Spendern. Einmal habe ich mit einer Spenderin aus dem Wallis 45 Minuten lang telefoniert. Es war unglaublich, wie interessiert sie an unserer Arbeit war. Kürzlich habe ich in meiner Kirche über Nigeria berichtet und war berührt, wie sich die Leute ansprechen liessen. In Gottes Wort schöpfe ich Stärke und Trost.

Die Ausbildung zum Buchhalter habe ich noch in Togo gemacht. Ich mag Zahlen sehr. Buchhaltung ist für mich wie ein Hobby. Der Höhepunkt ist jeweils im Dezember: Da erhalten wir rund ein Drittel unseres Jahreseinkommens und die Spannung ist jeden Tag gross. 

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