Soforthilfe für überlebende Opfer eines Orkans

29. April 2019

Am 30. März 2019 wurde der Süden von Nepal ganz unerwartet von einem Orkan überrascht. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Zusammen mit den Partnern vor Ort konnte CSI umgehend Nothilfe leisten.

 



Die Folgen des Orkans im Süden von Nepal sind verheerend: Innerhalb von 30 Minuten verloren 27 Menschen ihr Leben, über 660 Personen wurden schwer verletzt und Tausende von Familien haben ihr Zuhause und ihr ganzes Hab und Gut verloren. Viele Kinder wurden innerhalb von Sekunden Halbwaisen oder sogar Waisen. Der Sturm zerstörte Häuser, Fahrzeuge flogen durch die Luft, Bäume wurden entwurzelt und Stromleitungen geknickt. Innert Minuten wurden fünf Dörfer dem Boden gleichgemacht.

Das traurige Schicksal der Familie Rasul

Einer, den es besonders hart getroffen hat, ist Ahemmed Rasul. Schwer betrübt sitzt er vor den Ruinen seines dazumal bescheidenen Häuschens, das er durch den Tornado verloren hat. Dabei ist der Verlust seines Häuschens nicht einmal das Schlimmste: Ahemmeds Frau überlebte den Orkan nicht und sein Sohn wurde am Rücken schwer verletzt, als das Häuschen zusammenbrach. «Hätte ich mir ein stabileres Häuschen leisten können, würde meine Frau noch leben, und mein ältester Sohn wäre nicht so ernsthaft verletzt», erzählt Ahemmed traurig. 

Hilfe für über 5000 Menschen

Dank unserem Partner vor Ort konnte CSI schnell reagieren, um lebensnotwendige erste Hilfe zu leisten. Mindestens 5600 Menschen wurden medizinisch versorgt und erhielten sauberes Wasser, Lebensmittel, Zeltblachen, Moskitonetze, Matratzen, Decken sowie Kleider und Hygieneartikel. Unser Partner vor Ort ist auch darauf bedacht, sich besonders um die Kinder zu kümmern, die bei diesem schlimmen Ereignis ein oder beide Elternteile verloren haben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, die diese Soforthilfe ermöglicht haben. Unser Team vor Ort konnte dank Ihnen schnell und gezielt zum Teil lebensnotwendige Hilfe leisten. 

Die überlebenden Opfer des Orkans in Südnepal sind weiterhin dankbar für Ihre Hilfe. Hier können Sie spenden.

Inés Wertgen, Projektleiterin Nepal

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Projekt Nepal