Türkische Invasion in Syrien: Christen und ihre Nachbarn auf der Flucht

16. Oktober 2019

Die türkische Invasion im Nordosten Syriens hat eine Massenflucht ausgelöst. Betroffen sind vor allem Christen, Kurden, Araber und Jesiden. CSI unterstützt die Hilfe lokaler christlicher Partner vor Ort.




Bitte helfen Sie den Menschen auf der Flucht im Nordosten Syriens

CHF 50 Hygiene-Artikel für zwei Familien
CHF 60 Lebensmittelpaket für zwei Familie für einen Monat
CHF 80 Warme Kleidung für eine Familie
individueller Betrag

In Qamischli – einem wichtigen christlichen Bevölkerungszentrum – und in vielen anderen Städten und Dörfern im Nordosten Syriens herrscht Krieg. Vom Terror geplagte Väter, Mütter, Kinder und Grosseltern drängen sich in Autos und Lastwagen und halten die wenigen Wertsachen, die sie tragen können, fest in den Händen. Die Opfer sind hauptsächlich Christen, Kurden, Araber und Jesiden.

Erdogans Drohung

Die Christen sind grösstenteils Nachkommen von Überlebenden des grossen türkischen Völkermords an Armeniern, Syrern und Assyrern vor etwas mehr als 100 Jahren. Sie fanden Zuflucht in Syrien. Heute drohen die mächtigen politischen Erben dieses Genozids, ein neues ethnisch und religiös gesäubertes Territorium zu schaffen. Der türkische islamistische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gedroht, die Häuser der Vertriebenen mit sunnitischen Arabern zu füllen. 

Akute Not 

Die vertriebenen Christen und ihre Nachbarn fliehen jetzt entweder nach Süden in das von der syrischen Regierung kontrollierte Gebiet oder nach Osten in den benachbarten Irak. Sie brauchen schnellstmöglich Nahrung, Unterkunft und Medikamente. Das Leiden ist besonders schlimm für die Schwächsten: ältere Menschen, Kranke, Babys und Kleinkinder. CSI leistete Soforthilfe für die Opfer, als der Islamische Staat Kirchen zerstörte und die lokale Bevölkerung terrorisierte. In der aktuellen Krise beteiligt sich CSI erneut an den Hilfsmassnahmen lokaler christlicher Partner vor Ort.

CSI leistet seit 2013 Soforthilfe in Syrien. Ich kenne den Nordosten Syriens persönlich von meinen humanitären Einsätzen in der Region während der Terrorherrschaft des Islamischen Staates. Es ist ein schwieriges Gelände und weitgehend von der Aussenwelt abgeschnitten. Dies ist jetzt eine weitere Krise, in der sich die Opfer nicht auf Hilfe von den grossen bürokratischen Institutionen der «internationalen Gemeinschaft» verlassen können. 

Ich bitte Sie dringend, christliche Solidarität zu zeigen gegenüber den vielen schutzbedürftigen Opfern der antichristlichen religiösen und ethnischen Säuberungen in Syrien. Bitte helfen Sie mit einer Spende an den Syria Relief Fund von CSI.

Mit 60 Franken können zwei Familien je ein Lebensmittelpaket für einen Monat bekommen.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Nothilfe für die Menschen auf der Flucht im Nordosten Syriens.

Dr. John Eibner, Geschäftsführer

 

Eine Spende via E-Banking können Sie auf folgendes Konto überweisen: PC 80-22429-9 |
IBAN CH51 0900 0000 8002 2429 9

Stiftung CSI-Schweiz
Zelglistrasse 64
8122 Binz

 

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Projekt Syrien