Besuch bei Jeny und Mario

14. Mai 2014

Bei einer Gasexplosion im April 2013 erlitten CSI-Projektmitarbeiterin Jeny und ihr Sohn Mario lebensgefährliche Verbrennungen.
Wir haben sie kürzlich besucht.



Ich besuchte Jeny und ihre Familie im April 2014 in Peru zusammen mit Benjamin Doberstein und Luise Fast. Sie und ihr Sohn Mario schwebten letztes Jahr nach einer Gasexplosion in ihrem Zuhause in Lebensgefahr. Der Anblick von Mario war schockierend, obwohl unsere Partner mich gewarnt hatten, dass er sehr schlimm aussehe. Ich musste mich zusammenreissen, um nicht loszuheulen.

Was sagt man beim Anblick eines derart entstellten Gesichts? Wie tröstet man eine Mutter, die selber schwere Verbrennungen erlitt und der das Schicksal ihres Sohnes das Herz gebrochen hat?

Zeit verbringen

Wir setzten uns zu ihnen und hörten einfach zu. Marios bevorstehender Schulbesuch beunruhigt Jeny zutiefst. «Die Gefahr, dass die Kinder ihn als Monster oder sonstwie beschimpfen, ist sehr gross», sagte sie. Mario zeigte uns einige Fotos von früher. Was für ein hübscher Junge er damals war!

Die Unterstützung aus der Schweiz bedeutet Jeny viel: «Ohne eure Hilfe und Anteilnahme wären wir nie so weit gekommen», sagte sie uns. CSI hat sich an den Kosten der teuren Operationen beteiligt. Leider sind längerfristig weitere finanzielle Mittel nötig:

  • Therapiekosten
  • Medikamente
  • Operationen (Hauttransplantationen)

Wir wünschen von Herzen, dass Gott der Familie Kraft, Ermutigung, Lebenswillen und Genesung schenkt.

Autorin: Projektleiterin Inés Wertgen

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Projekt Peru